Die besinnliche Vorweihnachtszeit rückt immer näher, stimmungsvolle Beleuchtung erhellt die Straßen, Weihnachtsmärkte öffnen ihre Pforten und Menschen machen sich auf die Suche nach kleinen Aufmerksamkeiten für ihre Lieben zum Weihnachtsfest.
Um die Wartezeit auf Weihnachten zu verkürzen, haben vor allem Kinder große Freude an einem Adventkalender. Von mir gibt es in meinem heutigen Beitrag neben ein paar Worten zum Adventkalender ein paar Tipps, wie wir uns alle, egal ob Groß oder Klein, den Advent versüßen können.

Adventkalender – eine Zählhilfe

Das Wort Advent kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und leitet sich ab von adventus Domini, was Ankunft des Herrn bedeutet. Als Zählhilfe der Tage bis zur Ankunft entstanden im 19. Jahrhundert Adventkalender. Noch heute sind diese ein schöner und vor allem bei Kindern beliebter Brauch.

Als ich klein war, haben meine Eltern sich für meine Schwester und mich in der Vorweihnachtszeit etwas Besonderes einfallen lassen, um die Wartezeit auf das Christkind zu verkürzen:
Jeden Morgen, wenn meine Schwester und ich in die Küche kamen, lag ein Umschlag am Esstisch. Darin war ein kleiner Zettel, auf dem eine gemeinsame Aktivität für diesen Tag geschrieben stand. Ein Besuch am Weihnachtsmarkt, die Zubereitung eines weihnachtlichen Gerichts, ein Winterspaziergang im Schnee, Kekse backen und vieles mehr stand am Programm. Gerne denke ich noch heute daran zurück.

Lieblings-Advent-Aktivitäten

Einige Dinge, die wir als Kinder mit unseren Eltern unternommen haben, dürfen bei mir im Advent nicht fehlen. Meine persönlichen Top 5 möchte ich gerne mit euch teilen.

1. Krampusumzug Reutte

Damals wie auch heute fürchte ich mich zwar ein bisschen vor den schaurigen Gesellen, dennoch sind sie in der Vorweihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. In Reutte findet am 1. Dezember ab 18:00 Uhr ein Krampusumzug mit ca. 40 teilnehmenden Gruppen statt. Diese ziehen durch den Obermarkt zum Sax-Areal. Kunstvoll geschnitzte Masken und eindrucksvolle Shows erwarten die Besucher.

2. Besuch eines Weihnachtsmarktes

Besonders stimmungsvoll finde ich immer den Besuch auf einem Weihnachtsmarkt. Am liebsten gehe ich dort hin, wenn es ein bisschen zu schneien beginnt und lasse dann die romantische vorweihnachtliche Atmosphäre bei einem Becher Punsch oder Glühwein auf mich wirken.
Am 1. Dezember habt ihr in Breitenwang, Weißenbach und Vils die Gelegenheit, einen Weihnachtsmarkt zu besuchen, von 7. bis 9. und von 14. bis 16.12. hat der Weihnachtsmarkt in Reutte geöffnet. Zahlreiche Stände mit in liebevoller Handarbeit gestalteten Basteleien und kulinarische Schmankerl erwarten euch. Details zu den Weihnachtsmärkten gibt es auf unserer Website.

3. Nikolo Einzug Lechaschau

Traditionell findet jedes Jahr am 5. Dezember der Nikolo Einzug in Lechaschau statt. Der Nikolaus zieht dabei mit seinen Begleitern und geschmückten Wagen von der Lechtaler Straße über die Dorfstraße zum Gemeindeamt in Lechaschau – für Groß und Klein ein zauberhaftes Erlebnis 🙂

4. Kekse backen

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen an einem trüben Tag in der Vorweihnachtszeit ist damals wie heute das Keksebacken. Besonders gerne backe ich Vanillekipferl und Linzeraugen. Das Original-Vanillekipferl-Rezept meiner Oma durfte ich letztes Jahr exklusiv für unseren Blog veröffentlichen 🙂

Für all jene, die nicht so gerne selber backen, bieten zahlreiche Bäckereien und Konditoreien in der Naturparkregion Reutte selbstgemachte Kekse zum Verkauf an.

5. Adventspaziergang

In der Vorweihnachtszeit wird es sehr früh dunkel, was zumindest mir nicht gerade Lust macht, abends noch etwas zu unternehmen. Dennoch ist es im Advent eines der schönsten Dinge, einen Spaziergang zu machen, die weihnachtlichen Beleuchtungen der Häuser und auf den Straßen zu bestaunen und in einer klaren Nacht den Blick auf die Sterne zu genießen.

Natürlich gibt es noch viele weitere Dinge, die man im Advent unternehmen kann – gerne könnt ihr eure Lieblings-Aktivitäten auch mit uns teilen 🙂