Nach der erfolgreichen 1. Bergherbst-Woche in der Naturparkregion Reutte ist es an der Zeit, mal wieder einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Wie kam es eigentlich dazu, dass der Bergherbst ins Leben gerufen wurde? Welche Schritte wurden gesetzt, um ein rundes Produkt zu kreieren? Was ist aus unserer Sicht Erfolgsfaktor Nr. 1? Darüber berichte ich euch gerne in den nächsten Zeilen.

Erste Erwähnungen Bergherbst

Im Zuge unseres zwei Jahre andauernden und im Dezember 2016 abgeschlossenen Markenbildungsprozesses an dem über 100 Persönlichkeiten aus sämtlichen Branchen mitarbeiteten, fand auch ein Workshop mit Tourismusverbands-Mitarbeitern statt, in dem potentielle neue Produkte aus der Marke heraus identifiziert und bewertet werden sollten. Schon davor geisterten in unseren Köpfen Ideen zur Saisonverlängerung im Herbst herum, die bei diesem Workshop dann auch ausführlich diskutiert wurden. Nach einem produktiven Tag stand es dann fest: die Schaffung eines Herbstangebots mit dem Namen Bergherbst hat aus der Markenentwicklung heraus oberste Priorität.

Breiter Schulterschluss

Ein wenig später war es an der Zeit, erste Schritte zur Umsetzung des Produktes zu wagen. Unerlässlich dabei war das Suchen und Finden von Partnern, die gemeinsam mit uns an einem Strang ziehen. Zum Bergherbst war es also ganz natürlich, dass es einen Schulterschluss zwischen Landwirtschaftskammer, Jungbauern/Landjugend, Regionalentwicklung Außerfern, Marktgemeinde Reutte und Tourismusverband geben muss. Dieser wurde in einer Sitzung Anfang des Jahres 2017 besiegelt und bei einer Pressekonferenz im März am Gorihof in Reutte öffentlich gemacht.

Bergherbst Pressekonferenz

Der Entwicklungsprozess

Ein Team von rund 10 Personen arbeitete ab diesem Zeitpunkt mit Hochdruck an der Konzeption und Organisation des 1. Bergherbsts in der Naturparkregion Reutte. Zahlreiche Gespräche mit verschiedensten Brauchtumsvereinen wurden geführt, Recherchearbeiten zu den Themen Brauchtum und Tracht erledigt, Rahmenprogramme konzipiert, Fotoshootings organisiert, verschiedene Druckwerke erstellt und Marketingpläne erarbeitet. Unzählige Sitzungen, Telefongespräche und Tassen regional gerösteten huangart-Kaffees waren nötig, um gemeinsam dorthin zu gelangen, wo wir heute stehen.

Bergherbst – die Veranstaltung

Im ersten Jahr konzentrierten wir uns darauf, von 1. bis 8. Oktober eine Woche lang buntes Herbst-Programm zu bieten. Trotz durchwachsenem Wetter dürfen wir auf eine gelungene Auftaktveranstaltung am 1. Oktober, einen ersten Markt für Tiroler Kulinarik und Design am 3. Oktober sowie ein abwechslungsreiches Programm an Outdoor-Aktivitäten und herbstlichen Genüssen bei zahlreichen Bergherbst-Kulinarikpartnern von 2. bis 8. Oktober 2017 zurückblicken.
Parallel zur Organisation dieser einen Woche sammelten wir bereits Ideen für die kommenden Jahre, da das Produkt in Zukunft über einen längeren Zeitraum angeboten werden soll. Für 2018 ist von Mitte September bis Mitte Oktober wieder Bergherbst in der Naturparkregion Reutte.

Einen tollen Bericht über unseren Bezirks-Erntedankumzug gibt es übrigens bei TirolTV:

Das Wichtigste zum Schluss

Ohne ein gut funktionierendes Netz an Partnern und Sponsoren ist es kaum möglich, eine Veranstaltung dieser Größenordnung umzusetzen. Es ist für uns sehr schön zu sehen, wie viele Personen mit Engagement und Leidenschaft die vergangenen Monate zum Bergherbst an einem Strang gezogen und somit zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Wir bedanken uns herzlich bei allen Partnern für die tolle Zusammenarbeit und freuen uns schon, weiterhin gemeinsam in die Zukunft zu schreiten!