Bereits die Anreise entlang des zweitgrößten Sees Tirols, dem Plansee, und die Fahrt durch den fast mystischen Ammerwald gestaltet sich als wahres Erlebnis. Fernab von Lärm inmitten einer idyllischen Landschaft zeigt sich wie aus dem Nichts das Alpenhotel Ammerwald. Während der knapp fünf-minütigen Autofahrt vom nördlichen Plansee-Ufer denkt man sich im ersten Moment, da kommt so schnell nichts mehr. Das ist unserer Meinung nach einen Blick hinter die Kulissen des BMW Hotels wert – hierzu statte ich den Verantwortlichen des Hotels einen Besuch für ein interessantes Gespräch ab.

Das freundliche Personal an der Rezeption und der einladende Eingangsbereich heißen mich herzlich willkommen. Kurz darauf begrüßen mich Florian Koop, der Marketingleiter, sowie Martina Kubis, die Geschäftsführerin. Wir nehmen in der gemütlichen Hotellobby Platz und unterhalten uns darüber, wie alles begann. Wie der Name bereits verrät, hat das Unternehmen BMW etwas mit der Gründung des Alpenhotels zu tun. Wie kam es dazu?

Um eine Reise in die Vergangenheit zu machen – es begann alles schon im Jahre 1942, wo das bereits bestehende Gebäude von dem „Unterstützungsverein für die Gefolgschaft der BMW AG“ gekauft wurde. Das Gebäude war zuvor in den Händen von Urgroßvater Bunte, wie auch das Hotel Forelle, Hotel Fischer am See, Seespitz, sowie der ehemalige Tiroler Hof in Reutte. BMW war bereits zur damaligen Zeit Vorreiter in Sachen Mitarbeitervorsorge. Ein Erholungsheim für Mitarbeiter sollte in diesem Zuge geschaffen werden. Inmitten der Ammergauer Alpen, zwischen dem Plansee und dem Schloss Linderhof, war der perfekte Standort gefunden, um mit dem Neubau 1998 zu starten, also bereits vor 23 Jahren.

Nun erklärt sich die Namensgebung des Hotels schon fast von alleine. Seit der Übernahme von BMW legte das Hotel auch eine stetige Entwicklung an den Tag. Wie ging es genau danach weiter?

Bereits 1966 startete eine umfassende Renovierung. 1971 standen bereits der Bau des Hallenbads und der Tiefgarage an der Tagesordnung. Acht Jahre später, 1979, folgte die Erweiterung um 33 neue Zimmer und der Bau eines Bildungszentrums. 1998 war es dann an der Zeit für einen kompletten Küchen-Neubau und im Jahre 2009 dann soweit – das Anfang und Ende einer Ära wurde mit der Neueröffnung des Alpenhotel Ammerwald „NEU“ gefeiert.

Interessant, denn diese fortlaufenden Innovationen stechen einem als Besucher auch sofort ins Auge. Die zeitgemäße und nachhaltige Bauweise ist in diesem Fall nicht mehr ausschließlich für BMW-Mitarbeiter, sondern auch bei Gästen aus Nah und Fern als Wohlfühloase bekannt. Nachdem ihr diesen Ort nicht nur euren Arbeitsplatz, sondern auch zum Teil euer Zuhause nennt, könnt ihr mir bestimmt sagen, was das Hotel Ammerwald denn so besonders macht?

Das Alpenhotel Ammerwald liegt fernab jeglichen Trubels, inmitten einer atemberaubenden Naturkulisse, den Ammergauer Alpen und dem Plansee. Das hervorragende Zusammenspiel mit der BMW Group macht wahnsinnig viel Spaß. Man findet hier einen Ort mit entspannter Atmosphäre, tollen Mitarbeitern und ganz viel Erholung. Spannende Fortbildungen und Veranstaltungen aller Art schaffen Abwechslung und bringen eine spannende Dynamik in den Alltag. Das „liegende“ Hotel zeichnet sich insbesondere durch 93 lichtdurchflutete Doppelzimmer aus Vollholz und Bergblick aus. Vor allem die ausgezeichnete Küche, welche immer etwas Neues zu bieten hat, ist über die Grenzen hinaus bekannt. Nicht zu vergessen ist der offene und barrierefreie Zugang für jegliche Hotelbereiche wie der hauseigen Wellnessbereich, ein Hallenbad, Fitnessraum, Kaminzimmer und eine Blockhaussauna.

Hier lässt sich’s definitiv länger aushalten – das spiegelt sich auch in euren motivierten und freundlichen Mitarbeitern wieder. Was zeichnet das Team vom Hotel Ammerwald genau aus?

Das Team zeichnet sich durch 50 etablierte und fachkundige Mitarbeiter aus, welche sich aus lokalen und internationalen Superhelden zusammenfinden. Fortbildungen und Teambuilding-Seminare stehen nicht nur für unsere Gäste an der Tagesordnung, sondern auch wir legen sehr viel Wert auf ein reibungsloses Zusammenspiel. Nicht umsonst ist das Hotel Ammerwald seit 2018 ausgezeichneter Lehrbetrieb. Die Azubis sind in allen Bereichen vertreten und schätzen die Abwechslung im Haus und die Möglichkeit auf eine Ganzjahresstelle.

Insbesondere sind wir stolz darauf, wie wir die Coronakrise und die Zeit für die Planung eines neuen Konzeptes genutzt haben. Gemeinsam mit dem Personal wurden anfallende Renovierungsarbeiten angepackt. Egal aus welcher Abteilung, jeder hat sich tatkräftig eingebracht und wir müssen zugeben, dabei kamen einige verborgene Talente zum Vorschein. Es machte uns einen riesen Spaß und das Teamwork wurde noch besser. Es wurden zum Beispiel alle Flure und Geländer gestrichen, sowie das Fojer und das Kaminzimmer renoviert. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage konnten alle Mitarbeiter weiterhin beschäftigt bleiben, was für uns alle eine Herzensangelegenheit ist. 

Wirklich beeindruckend das Team im Alpenhotel Ammerwald. Welche Gäste treffen sich dann hauptsächlich bei euch im Haus?

Besonders freuen uns die zahlreichen à-la-carte Gäste aus der Region. Natürlich ist es uns immer wieder eine Freude, Jubilare der BMW-Group zu begrüßen. Auch Freizeitliebende kommen für Wanderungen, Biketouren und einfach nur zur Bewegung in der Natur vorbei.

Die gute Zusammenarbeit mit euch schätzen auch wir, da ihr dieses Jahr wieder als Kulinarikpartner beim Bergherbst mit dabei seid. Welche Spezialitäten dürfen wir uns dieses Jahr bei euch auf der Zunge zergehen lassen?

Wie gehabt präsentieren wir in den Wildwochen von 11. September bis 21. November das allseits bekannte Wildbret –immer noch in gleicher Qualität, allerdings in neuem Design.

Ganz besonders freut uns der Bezug des heimischen Wild aus den Ammergauer Wäldern im bayerischen Staatsforst. Unser neues Küchenteam verbindet gekonnt Modernes mit Traditionellem und bringt frischen Wind auf die Teller unserer Gäste. Unsere „Jungen Wilden“, wie wir sie gerne nennen, kreieren zum Beispiel zur Herbstzeit Carpaccio vom gebeizten Hirsch mit Wildkräutersalat und Waldbeeren.

Das Gericht „Jagdherr“ lässt mit Hirsch, Reh, Wildpflanzerl, Rahmpilzen, Blaukraut, Spätzle und Kräuterbutter die Herzen jedes Wildfeinschmeckers höherschlagen. Wir schätzen die regionalen Kooperationen, um heimische Spezialitäten wie Hirsch, Reh, Gams sowie Wildschein und Wildente präsentieren zu können.

Das spricht auf alle Fälle für einen Besuch bei den Wildwochen 2021. Zum Abschluss möchte ich euch noch gerne fragen, was für euch persönlich das Alpenhotel Ammerwald ausmacht und was eure Highlights sind:

Florian:  Für mich ist vor allem das Zusammenspiel zwischen Konzern und Region. Besonders der Weg abseits von Overtourism und das Hauptaugenmerk auf Qualität vor Quantität. Man ist auf einer Linie mit der oberen Etage und das Team greift Hand in Hand.

Martina: Ganz klar, die persönliche Atmosphäre. Es fühlt sich an wie eine Familie und ist für mich zugleich ein 2. Nachhause kommen. Die besondere Lage und der Zusammenhalt zwischen Mensch und Natur ist für mich ein wahres Highlight. Durch die Abgeschiedenheit stärkt sich der Zusammenhalt untereinander noch mehr.

Ich bedanke mich für das spannende Gespräch und wünsche dem Team alles Gute für die Zukunft. Wir freuen uns und sind schon gespannt, was in Zukunft noch vom Alpenhotel Ammerwald zu hören ist.

ADRESSE

Alpenhotel Ammerwald
Ammerwald 1
6600 Reutte / Tirol
Österreich

KONTAKT

Tel.: +43 (5672) 78131-0
E-Mail: Alpenhotel.Ammerwald@bmw.de
Web: Hotel Ammerwald