Sommer, Sonne, See und SUP……  4 S die meinen Sommer heuer begleiten.

Da ich mich im und auf dem Wasser ziemlich wohlfühle, war es fast eine logische Konsequenz, dass ich zumindest mal das mit dem paddeln probiere. Es ist nicht mehr zu übersehen, dass immer mehr den Trendsport Stand up Paddling kurz SUP für sich entdecken und mit ihren Boards über die heimischen Seen paddeln.

Gesagt, getan, ausprobiert, Spaß daran gefunden und mir gleich ein eigenes Board zugelegt. Daher möchte ich euch heute in meinem Blog zu meinen Anfängerversuchen mitnehmen und euch verraten, warum das Wellenreiten ohne Wellen sich einer solchen Beliebtheit erfreut.

Geschichtlich gesehen ist das Stand up Paddling wohl die älteste Art, sich auf dem Wasser fortzubewegen. In Asien stehen schmale Ein-Mann-Floße noch immer im Einsatz. Auf Hawaii entdeckten zuerst Surflehrer das „Stehpaddeln“ für sich, um an Tagen ohne Wellengang zu trainieren und ihre Schüler besser im Blick behalten zu können. Mit dem ersten aufblasbaren Surfbrett wurde Stand Up Paddling auch für Menschen ohne Surf-Begeisterung interessant. Damit hat das SUP binnen kurzer Zeit einen Spitzenplatz unter den Trend-Wassersportarten erreicht.

Ich glaube der Grund, warum das SUP im Moment alle Beliebtheitsrekorde schlägt, ist definitiv, dass es so einfach zu erlernen ist.

Wichtig ist beim Stand Up Paddling, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Das habe ich bereits nach meinem ersten Versuch gelernt: Wer nach hinten schaut, verliert sehr schnell das Gleichgewicht. Um die richtige Balance zu finden, kniet man sich am besten zuerst in der Mitte auf das Brett und richtet sich dann langsam auf. Die Fußspitzen dabei leicht nach außen drehen, und darauf achten, möglichst breit und parallel in Fahrtrichtung zu stehen, das Paddel mit beiden Händen greifen und seitlich nah am Brett nach hinten durchs Wasser ziehn um langsam Fahrt aufzunehmen. Nach ein paar Schlägen wechselt man die Seite, damit man sich gerade aus fortbewegt. Das war es auch schon viel mehr braucht es nicht, um in See oder besser gesagt in den Badesee stechen zu können.

Was ich dabei schnell gemerkt habe: Diese Sportart ist ein Training für den gesamten Körper! Auf dem wackeligen Board ist der Gleichgewichtssinn besonders gefragt. Dadurch werden auch tiefliegende Muskeln aktiviert und beansprucht. Auch der Rücken, der Bauch und die Arme, sowie der Po, die Beine und sogar die Füße werden trainiert. Gerade am Anfang, als ich das erste Mal auf meinem Board stand ohne Übung und Training, habe ich am nächsten Tag Muskeln in meinem Körper entdeckt, von deren Existenz ich bis dahin nichts wusste 😊. Besonders überrascht war ich, dass mir das Paddeln auch sehr hilft, nach einem Arbeitstag vor dem PC Verspannungen zu lösen. Und als das noch nicht reichen würde ist das SUPen, das von leisem Plätschern begleitet wird, wenn ich über das Wasser gleite und dabei die Landschaft genieße, fast schon meditativ. Das Beste: Stand Up Paddling macht so viel Spaß, dass es sich gar nicht wie Sport anfühlt –ok am nächsten Tag merkt man schon was man getan hat 😉…

Wichtig: Sonnenschutz nicht vergessen! Leider habe ich bei meiner zweiten Tour darauf vergessen und hierbei die Spiegelung/ Reflektion des Wassers unterschätzt und doch einen kleinen Sonnenbrand mit nachhause genommen. Daher ist man gerade auf längeren Touren mit T-Shirt, Kopfbedeckung, Sonnencreme und Sonnenbrille auf der sicheren Seite.

Mein Fazit:

  • Mit dem SUP hat man die Möglichkeit, Orte zu sehen, die man über Land meist nicht erreichen kann.
  • Man sieht die Natur und die Seeufer aus einer völlig anderen, meist viel schöneren Perspektive.
  • Man kann Zeit auf dem Wasser verbringen, trainiert dabei und kann sich wann immer man möchte im kühlen Nass abkühlen egal wo und wann.
  • Man kann meditativ in den Sonnenuntergang paddeln, sich nach der Arbeit entspannen oder ein Training daraus machen.
  • Das Tempo kann man ganz alleine bestimmen!

Solltet ihr nun auch Lust bekommen haben, euch das Ganze mal genauer anzusehen, habe ich gleich einen super Tipp für euch.

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