Wer kennt es nicht…. Man ist im Urlaub und möchte den Liebsten die zuhause geblieben sind mittels Fotos einen Eindruck des Erlebten und der Urlaubsregion vermitteln. Nicht immer klappt das jedoch genauso wie man sich das vorstellt und der Satz „In Wirklichkeit war es viel schöner“ verliert seine Bedeutung nicht.

Genau deswegen möchte ich euch in meinem heutigen Blog einen kleinen Crashkurs oder besser gesagt ein paar Basics für das perfekte Urlaubsfoto weitergeben. Natürlich liegt dies, wie man so schön sagt, auch immer im Auge des Betrachters. In meinem beruflichen Werdegang durfte ich ein Jahr an der Seite eines bekannten Fotografen unserer Region in den Alltag eines Berufsfotografen eintauchen und konnte dadurch einiges an Erfahrungen sammeln. Da das Fotografieren für mich immer ein Hobby war, fühle ich mich nach wie vor sehr mit schönen Bildern verbunden. Hierbei ist es für mich dieser eine Augenblick den ich in einem Bild festhalten darf und der so nie wieder zurückkehrt der diese Art von Kreativität in meinem Leben vervollständigt!

So nun genug von mir los geht’s:

Keine Profi Ausstattung notwendig

Ihr benötigt dafür natürlich keine Profiausrüstung, da das Handy meist sowieso immer dabei ist reicht dieses vollkommen aus. Die Kameras in den neuesten Handys sind doch schon recht gut. Damit ausgedruckte Urlaubsfotos gut aussehen, genügt schon eine 5-Megapixel-Kamera im Smartphone. Sieben Megapixel sind optimal. Allerdings gilt das nicht für Selfies, da die Frontkamera meistens schlechter ist. Ein weiterer Vorteil, mit dem Handy können tolle Panoramaaufnahmen gemacht werden, die bei einer normalen Kamera meist mit sehr viel Nachbearbeitung verbunden sind.

Auflösung

Auch wenn keine Profiausrüstung erforderlich ist, eine ausreichende Auflösung ist bei Handyfotos sehr wichtig, denn gerade wenn ihr nach dem Urlaub die Bilder ausdrucken oder in einem selbst gestalteten Fotobuch verewigen möchtet, ist die Auflösung entscheidend. In den Voreinstellungen für die Kamera sollte die höchste Auflösung gewählt werden. Nachteil dieser Einstellung ist, dass der Speicherplatz auch schneller voll wird. Bei IOS ist automatisch die höchste Auflösung eingestellt.

Weniger ist mehr

Verwackelte Bilder, unscharfe Bilder, sinnlose und uninteressante Bilder……jeder kennt es. Auf unserem Handy tummelt sich eine Vielzahl solcher Fotos und gerade nach dem Urlaub fragt man sich oft, wo sind denn nun die wirklich schönen Bilder. Daher mein Tipp: Besser weniger Aufnahmen machen, aber bei diesen konzentriert ans Werk gehen. Nicht gelungene Schnappschüsse am besten gleich wieder löschen, dies spart nicht nur Speicherplatz, sondern erleichtert einem das Aussortieren nach dem Urlaub sehr.

Verwackelte Bilder ade

Wer kennt es nicht, das Handy lässig in einer Hand gehalten und zack das gerade gemachte Foto wirkt bei genauerer Betrachtung doch etwas verschwommen. Dies reicht vielleicht für einen raschen Schnappschuss, allerdings für gute Fotos sollte man es eher mit beiden Händen versuchen, um verwackelte Bilder zu vermeiden. Spezielle Handystative können hier auch Abhilfe schaffen, Sie sind sehr klein und leicht und haben in jeder Tasche Platz.

Der Durchblick

Es wird sehr selten darauf geschaut und auch ich vergesse es gerne mal beim Fotografieren auf die Sauberkeit der Linse zu achten. Sei es am Handy oder bei der Kamera, kleine Fussel, verschmierte Fingerabdrücke etc. sind zwar im ersten Moment nicht gleich auf dem Foto erkennbar, vermindern jedoch die Klarheit und Schärfe der Bilder. Darum mein Tipp: vorab immer die Linse säubern. Hier braucht ihr keine speziellen Reinigungsmittel, ein weiches Tuch reicht hier vollkommen und garantiert euch wieder einen klaren Blick.

Blickwinkel - Mut zur Perspektive

Seid kreativ und probiert verschiedene Blickwinkel aus. Gerade Sehenswürdigkeiten könnt ihr auch mal aus einer ungewöhnlichen Perspektive fotografieren oder eine Detailaufnahme machen – also mal ganz nah herangehen und nur ein Detail fokussieren. Dafür müsst ihr allerdings dann doch etwas Einsatz zeigen und vielleicht mal hinknien oder auf eine Bank steigen. Wagt den Schritt über den Bildrand hinaus, nicht immer muss alles zentral in der Bildmitte stehen. Euer Fotoalbum oder Reisebericht zuhause wird gerade dadurch etwas aufgelockert und zu etwas ganz Besonderem.

Natürlich könnte ich jetzt noch zahlreiche weitere Punkte auflisten, aber ich denke fürs erste sind dies die wichtigsten Basics, die es zu beachten gilt.
Vielleicht war ja für den ein oder anderen hier ein nützlicher Tipp dabei. Ich würde mich natürlich über euer Feedback freuen und gebe euch gerne in einer Fortsetzung interessante Tipps und Tricks weiter.
Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß beim Fotografieren.

Solltet ihr das perfekte Urlaubsfoto bereits in unserer Region aufgenommen haben und es mit uns teilen wollen, könnt ihr uns dieses gerne per Mail zukommen lassen an info@reutte.com, oder ihr verlinkt uns auf geposteten Bildern in diversen Social Media Plattformen mit @naturparkregionreutte oder verwendet unseren #naturparkregionreutte. 😊